Horizontalsperre - Markus Wischnat Bauunternehmen GmbH

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Horizontalsperre

Aufsteigende Feuchtigkeit in Mauerwerken
führt auf Dauer zu erheblichen Schäden. Anzeichen sind Salzausblühungen, abplatzender Putz, modernde Tapeten und die Bildung gesundheitsschädlicher Schimmelpilze. Beim Neubau wird das durch eine Streifenabdichtung über den Querschnitt der Wand verhindert. Im Instandsetzungsfall wird beispielsweise anhand eines patentierten Verfahrens mittels einer Injektion, ein unverrottbares und dauerhaft elastisches Kunstharz in das Mauerwerk eingebracht, so dass eine nachträgliche Horizontalsperre gegeben ist und keine Feuchtigkeit mehr kapillar aufsteigen kann.

Das einfachste und erfolgreichste System bei KÖSTER zum nachträglichen Einbau von Horizontalsperren in Wänden bei der Mauerwerksinstandsetzung ist das KÖSTER Saugwinkelverfahren mit KÖSTER Crisin 76 Konzentrat. KÖSTER Crisin 76 Konzentrat ist eine sehr dünnflüssige Harzlösung, die in die kleinsten Kapillaren eindringt. Sie macht den Baustoff wasserabweisend und verstopft zusätzlich die Kapillaren.

Es werden, je nach Dicke der Wand, in regelmäßigen Abständen Bohrlöcher gesetzt. KÖSTER Crisin 76 Konzentrat wird dann über den KÖSTER Saugwinkel und eine Art Docht, das KÖSTER Kapillarstäbchen, drucklos in die Wand eingebracht. Das drucklose Verfahren nutzt die Kapillarkräfte, die für die aufsteigende Feuchtigkeit verantwortlich sind, und führt dazu, dass sich die Dichtungsflüssigkeit bis in die feinsten Kapillaren verteilt. Das KÖSTER Kapillarstäbchen hat den großen Vorteil, dass die Injektionsflüssigkeit nicht in Hohlräume oder Risse abfließen kann. Sie wird nur dort in die Wand abgegeben, wo das Kapillarstäbchen im Bohrloch die Wand berührt.

In einigen Fällen kann auch die kostengünstigere Lösung mit KÖSTER Mautrol-Bohrloch-Flüssig angewendet werden. Hierfür wird zunächst eine Analyse des Feuchtigkeitsgehalts des Baustoffs und des Salzgehalts durchgeführt.

Bei Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit müssen die geschädigten Putze entfernt werden. Hier wird der Einsatz von Sanierputzen notwendig. Sanierputze ermöglichen die schadensfreie Austrocknung des Mauerwerks. Sie sind diffusionsoffen und besitzen eine ausgeprägte Hydrophobie. Durch die Trocknung des Mauerwerks an den Putz herangetragene Salze können, ohne den Putz oder nachfolgende Anstriche zu schädigen, auskristallisieren.

KÖSTER Sanierputze stehen in unterschiedlichen Varianten (grau, weiß, schnell und leicht) zur Verfügung. In älteren Gebäuden wird der KÖSTER Sanierputz weiß oft ohne weiteren Anstrich verwendet. Der KÖSTER Feinputz schafft eine filzbare Oberfläche auf dem Putz, wenn das aus optischen Gründen gewünscht ist. Ein Anstrich kann nur mit einem dampfdiffusionsoffenen Material erfolgen (z.B. KÖSTER Silikonfarbe weiß).

Es gelten jeweils die Angaben in den technischen Merkblättern.

 1  Horizontalabdichtung
KÖSTER Crisin 76 Konzentrat
KÖSTER Crisin Creme
KÖSTER Mautrol Bohrloch-Flüssig

 2  Arbeitshilfe
KÖSTER Kapillarstäbchen
KÖSTER Saugwinkel

 5  Oberflächenputz
KÖSTER Feinputz
KÖSTER Sanierputz grau
KÖSTER Sanierputz grau/leicht
KÖSTER Sanierputz weiß
KÖSTER Sanierputz weiß/leicht
KÖSTER Sanierputz weiß/schnell

 3  Voranstrich/Fehlstellenausgleich
KÖSTER Polysil TG 500
KÖSTER Sperrmörtel WU

 4  Haftspritzbewurf
KÖSTER Sanierputz Spritzbewurf

 

Anwendungsbeispiel für eine Horizontalsperre

Der nachträgliche Einbau einer Horizontalsperre in Wände zur Mauerwerksinstandsetzung mit dem KÖSTER Saugwinkelverfahren und KÖSTER Crisin 76 Konzentrat.

 

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Tel.: 04542 / 2577 - Fax. 04542 / 4039

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